Unsere Mitwirkenden: Jana

Connected Awareness - Mitwirkende Jana

Du möchtest uns besser kennenlernen? Hier ist deine Chance! Wir haben unsere Mitwirkenden mal gefragt, was sie im Leben so bewegt. Hier ist die Antwort von Jana.

Wer bist du? Wie ist deine Geschichte?

Hallooo, ich bin Jana. Meine Geschichte lässt sich wie folgt zusammenfassen: Ich bin bis dato ca. 19 Mal umgezogen, in 5 verschiedene Länder und in 14 verschiedene Städte. Währenddessen habe ich das Leben erlebt, und das Leben hat mich erlebt. Mal mehr, mal weniger.

Mein Kernthema war sehr lange der Umweltschutz – dann dachte ich mir: Umweltschutz alleine reicht nicht; wir müssen uns auch um die Menschen kümmern – es hängt ja alles irgendwie zusammen. So bin ich bei Connected Awareness gelandet, wo irgendwie alles abgedeckt wird, und als großes, zusammenhängendes Gefüge gehandhabt wird.

Was machst du im Leben?

Mein Leben ist eine spannende Mischung aus Fantasy (Impro Theater – LARP – DnD – Brettspiele), Gesundheit und Natur (lecker vegan kochen – Laufen – Entspannen – Permakultur – lange Spaziergänge im Wald) und Lernen (über mich selbst – wie wir ein Miteinander schaffen, das für alle angenehm ist) und Beitragen (Connected Awareness – Übersetzungsarbeit – Begleitung von anderen beim Forschen und Wachsen).

Wie hast du von Connected Awareness erfahren?

Im Sommer 2016 habe ich von einer Freundin eine E-Mail weitergeleitet bekommen. In ihr war grob eine Idee beschrieben, und der Aufruf an Menschen, die Interesse haben, an einem Online-Meeting teilzunehmen, wo die Idee noch ausführlicher dargestellt werden würde. Ich hätte nicht ahnen können, dass es das erste Online-Meeting in einer sehr, sehr, sehr langen Reihe an Online-Meetings werden würde! Das war der Grundstein von Connected Awareness. Ich nahm an diesem Meeting teil als einzige, die niemanden kannte, und fuhr anschließend auch nach Koblenz für das erste CAMP, um viele die dabei waren auch in Person kennenzulernen. Danach war klar: Hier bleib ich erstmal dran.

Connected Awareness - Mitwirkende Jana

Als Teil meines Praktikums bei Greenpeace Neuseeland hatte ich auch die Gelegenheit, die Rainbow Warrior zu begrüßen.

Was tust du bei Connected Awareness? Was möchtest du in Zukunft tun?

Ich mache ziemlich viel, vor allem im Kreis Kommunikation, wo ich mich viel mit verschiedenen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetze. Als Integrationsmanagerin im Kreis Fundament habe ich ab und an auch ziemlich viel zu tun – je nachdem, wie viele Menschen Interesse haben, bei uns mitzuwirken. Dazu kommt, dass ich als Dirigentin der Kreise Fundraising, Unterstützung und Communityfunding dafür verantwortlich bin, dass es in diesen Bereichen vorwärts geht. Dazu kommt die Arbeit in der Gruppen-Sphäre – der Kreis, der für die Betreuung der geplanten lokalen Stützpunkte verantwortlich ist.

In Zukunft – also, wenn die größten Baustellen behoben sind und wir eine stabile Grundlage haben – würde ich mich gerne auf die Arbeit im Kreis Unterstützung konzentrieren, und noch mehr dafür sorgen, dass wir eine gesunde Organisationskultur haben, und viele neue, innovative Ansätze ausprobieren. Mein Traum ist es, dass wir bei Connected Awareness so leben können, wie wir es uns für die Gesellschaft und die Welt in Zukunft wünschen. Dazu gehören für mich Themen wie Konfliktlösung, Begleitung bei innerer Arbeit, Forschen, Lernen und Wachsen, sowie Austausch zu verschiedensten Themen, die uns bewegen.

Was inspiriert dich an Connected Awareness?

Vieles, darunter: Dass so viele an diesem Projekt arbeiten, und so viel Zeit reininvestieren – alles ehrenamtlich. Das heißt für mich: hier ist etwas dran. Auch das Feedback, was wir von z.B. Organisationen kriegen, die den Prozess gemacht haben – mega!

Was gefällt dir am meisten an der Arbeit für Connected Awareness?

Die Struktur! 😀 Ich bin ein Struktur-Nerd. Ich liebe die Klarheit und Transparenz, die unsere Strukturen mit sich tragen, und wie einfach es ist, sie immer wieder anzupassen, damit sie noch besser passen. Das finde ich echt großartig. #holacracy  #reinventingorganisations #nvc

Connected Awareness - CAMP

In ihrem Element: Jana bringt unseren Treffen Klarheit und Struktur

Gibt es Erfahrungen, die du bei Connected Awareness gemacht hast, die dich in anderen Bereichen deines Lebens unterstützt haben?

Ja! Ich kann es kaum in Worte fassen, es ist so viel. Connected Awareness hat irgendwie einen Impuls in meinem Leben gesetzt – mir gezeigt, dass das, was ich kannte, nicht die einzige Art und Weise ist, wie es sein kann. Kompletter Paradigmenwechsel – der alles verändert hat.

Was bedeutet Connected Awareness für dein Leben?

Ich sag‘ immer: Ich bin Vollzeit ehrenamtlich hier. Okay, ist ‘ne Definitionssache. Vollzeit heißt für mich nicht, dass ich 40 Stunden arbeite. Es heißt für mich, dass ich so viel arbeite, wie mir guttut – und das sind nie 40 Stunden. Jedenfalls macht es schon ein Großteil von meinem Leben aus – meine ganze Wirkungskraft wird hier reingepumpt.

Wie ist die Welt für dich gerade? Inwiefern trägt für dich Connected Awareness dazu bei, etwas zu ändern?

Schmerzhaft. Ich könnte wahrscheinlich einen Roman über den ganzen Schmerz schreiben, den ich empfinde, wenn ich ihn zulasse. Wenn ich die Nachrichten sehe, wenn ich mich mit dem Schmerz verbinde, frage ich mich meistens: Was kann ich tun? Was kann ich tun um all das zu verändern? Es gibt viele Antworten auf diese Frage. Für mich ist der größte Hebel den ich für mich erkennen kann Connected Awareness. Bewusstseinsarbeit. Wir brauchen ein Umdenken – was uns als Individuen angeht, was uns als Gesellschaft angeht, was unsere Ressourcennutzung angeht. Für mich reicht es nicht, Alternativen anzubieten oder Feuer zu löschen. Ich brauche etwas, was tiefer greift als Symptome zu bekämpfen. Statt Pflaster braucht es tiefgehende Heilung.

Connected Awareness - Mitwirkende Jana

Der ‚Garten‘ meiner Cousine. Natur heißt für mich: Ruhe, Erholung, und das Leben spüren.

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